ECI - Aktualisiert am 2019-06-07 14:07:40 - Von Marie ANDRE

 

Bulldozer

Eine starke und massive Baumaschine

 

Der Bulldozer ist eine leistungsstarke und unumgängliche Maschine für öffentliche Arbeiten, vor allem für den Erdbau. Ein Überblick über eine vielseitig einsetzbare Maschine, die sich im Sektor öffentliche Arbeiten durchgesetzt hat und ein Dauerbrenner bleibt.

Anzeigen von gebrauchten Bulldozern

Herkunft des Bulldozer

Der Bulldozer ist eine schwere und starke Maschine, auf Rädern oder Ketten, ausgestattet mit einem Stahlschild an der Vorderseite, um das Erdreich zu schieben und Materialien zu deplatzieren. Er kann mit verschiedenen Schildertypen, sowie auch mit Zuggeräten ausgestattet sein. Sein Ursprung liegt in den USA, wo schwere Traktoren Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts umgewandelt wurden, um zu Forstwirtschaft und Straßenbau eingesetzt zu werden. Im Laufe der Jahre hat die Planierraupe sich weiterentwickelt, der Einsatz von Ketten verbreitete sich, verschiedene Zusatzgeräte je nach Einsatzbereich wurden entwickelt und sein Einsatz wurde in Amerika demokratisiert. Erst seit Beginn der 40er Jahre jedoch und in Folge des zweiten Weltkrieges, gelangte der Bulldozer nach Europa. Daraufhin entwickelte er sich dank der fortgeschrittenen Technik des Zeitalters wie dem Hydraulikmechanismus, wurde dadurch leistungsstärker und ausgereifter und wird auch heute noch weiterhin perfektioniert und profitiert von den neuen Technologien.

 
 

Die verschiedenen Einsatzbereiche eines Bulldozers

Trotz seiner massiven Bauweise und seiner geringen Mobilität, ist der Bulldozer sehr vielseitig einsetzbar. Seine starke Leistung lässt es zu, für zahlreiche Bereiche nützlich zu sein, vor allem für:

  • Erdbauarbeiten und Nivellierung von Böden
  • Feinplanierung
  • Abholzung und Waldrodung
  • Regulierung und Einschneidung von Böden
  • Abgleitung von Steinbrüche
  • Schieben von Schürfwagen (Scraper)
  • Abrissarbeiten an Mauerwerk

Diese Einsatzgebiete sind sehr häufig in den öffentlichen Arbeiten vertreten, der Bulldozer kann jedoch auch weitere Arbeiten wie die Schneeräumung oder die Räumung in überfüllten Bereichen ausführen. Mit einem Panzer ausgestattet kann er ebenfalls in Militärbereichen eingesetzt werden: zur Minenentfernung, Beseitigung von Hindernissen und Räumung von Trümmern um Wege zu schaffen.

 

Die technischen Daten

Es gibt zwei Arten von Bulldozern:

  • Die Raddozer, die eine erhöhte Mobilität und somit eine größere Einsetzbarkeit bieten. Sie können im Gegensatz zu den Raupendozern auf der Strecke umherfahren.
  • Die Raupendozer, die auf weichem Boden eine bessere Haftfähigkeit haben, dank ihrer größeren Kontaktfläche mit dem Boden.

Kettenfahrzeuge sind erheblich leichter als die auf Rädern, aber ihr Gewicht ist dennnoch sehr massiv: von 5 Tonnen für die kleinsten Maschinenmodelle (calfdozer) und bis zu 100 Tonnen für die schwersten. Die Reihe der Motoren, mit denen diese Maschinen versehen sind, haben eine Leistung von 25 bis 1000 PS. Diese Charakteristika verleihen dem Bulldozer seinen Wiedererkennungswert, den einer effizienten Maschine, der keine gleichkommt.

Das Zusatzmaterial im Vorderbereich des Bulldozers ist ein Schild, welches eine Größe von 1,80 m bis 6 m hat. Verschiedene Schildtypen können die Maschine ausstatten (die dann demnach benannt wird) je nach Einsatzbereich. So spricht mal von einem Tilt Dozer, wenn er mit einem schräg ausgerichteten Schild versehen ist, von einem Tip Dozer, wenn der Winkel des Schildes verstellbar ist und von einem Angledozer, wenn das Schild horizontal angebracht ist. Es gibt auch verstärkte Schilde sowie Spezialschilde für die Abholzung.

Die Zusatzmaterialien im Hinterbereich sind in der Regel optional, steigern die Vielseitigkeit der Maschine jedoch enorm. Dabei kann es sich um eine Fräse (Ripper) handeln, die mit einem oder mehreren Zähnen versehen (auch Vertikutierer genannt) und für Aufrissarbeiten zuständig ist. Die Winde dient dazu, schwere lasten zu schleppen.

 

Description : composantes d'un Bulldozer

 
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Die zentrale Bedeutung der Sicherheitshinweise

Die Planierraupe ist eine imposante Maschine und deren Nutzung ist mit einer Reihe von genausten Sicherheitshinweisen, die zu beachten und befolgen sind, verbunden. Bei Arbeiten in Gefällen, in Feuchtgebieten oder engen Zonen kann sich die Handhabung einer Planierraupe als delikat erweisen. Bei der Nutzung des Rippers ist höchste Vorsicht geboten, da der Fahrer den Blick vorne und hinten haben muss, gerade bei einem Raddozer, der weniger Haftfestigkeit hat als der Kettendozer. Einfache Dinge wie das Anlegen des Sicherheitsgurtes, das Tragen eines schallgeschützten Helmes (wichtig für den Lärm im Kabineninneren), oder das Tragen von Sonnenbrillen bei Arbeiten auf besonders hellen, blendenden Untergründen sind grundlegend.

 
 

 Haupthersteller von Bulldozern

Der zentralste Hersteller ist mit Sicherheit Caterpillar. Als Hersteller der überschweren Planierraupe, wie dem berühmten Caterpillar D11 und Dienstleister der amerikanischen Armee, hat Caterpillar heute einen unumstrittenen Ruf.

Andere Marken unterscheiden sich durch innovative Modelle und besetzen damit heute einen wichtigen Teil des Marktes:  beispielsweise die Firma Liebherr, die immer effizientere Maschinen herausbringt, wie den PR 766, und Komatsu, eine japanische Gruppe, die die größte Planierraupe der Welt vermarktet hat, den D 575, der mehr als 152 Tonnen bei einer Leistung von 1150 PS wiegt.

New Holland, Shantui, Fiat, oder auch Case sind weitere Hersteller von Bulldozern und deren Zusatzmaterialien, die sich als zuverlässig erwiesen haben.

 

 

Technische Evolution und Innovation des Bulldozers

Im Laufe der Jahre haben sich die Bulldozer  stetig weiterentwickelt und von den technologische Fortschritten profitiert. Ihre Sicherheitsnormen wurden genau wie ihre Leistungen erhöht. Genau wie viele weitere Fahrzeuge sind sie energiesparend und  umweltschonender, behalten jedoch Ihre unübertroffene Leistung bei.

Der Bulldozer ist eine komplexe Maschine und viele seiner Charakteristika befinden sich im Innovationsprozess. Die verformbaren Ketten bieten bereits außerordentliche Haftungsfähigkeit und die hydraulischen Antriebssysteme sind robuster denn je. Die neuen Technologien werden ebenfalls vermehrt angewendet, darunter die Automatisierung der Planierraupe, die mit Neigungssensor sowie Nivellier- und Organisationsrechner ausgestattet ist, und dadurch Arbeiten auf den Millimeter genau, wesentlich zeitsparender und mit beeindruckender Effektivität, ausgeführt werden können.

Wir sind noch weit von einer Robotisierung entfernt, aber wer weiß? Vielleicht sehen wir bereits morgen autonom arbeitende Bulldozer und andere Baumaschinen? Es ist zwar noch zu früh dies zu behaupten, jedoch ist sicher, dass weitere Verbesserungen und Innovationen folgen werden.

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